30 Apr

Dank an Werner Raab

Sein Aufhören in der Landespolitik an vorderster Front war zwar schon länger bekannt. Aber wir wollten den offiziellen Termin seines Ausscheidens aus dem Landtag von Baden-Württemberg am 30. April 2016 für Worte des Dankes abwarten.

Bereits in jungen Jahren engagierte sich Werner Raab politisch, um später an der Seite Dr. Erwin Vetters im Umwelt-‚ Staats- und Europaministerium  sowie im Sozialministerium hautnah Landespolitik erleben zu können. Nach acht Jahren als Erster Beigeordneter in Ettlingen gehörte Raab zehn Jahre dem Landtag an und widmete sich insbesondere sozialpolitischen Belangen. Dem Kolpingwerk war er schon lange vor seiner Mitgliedschaft verbunden, denn bei zahlreichen Reisen seines Chefs durch ganz Baden-Württemberg lernte er viele örtliche Kolpingsfamilien kennen. Seine Verbundenheit mit uns brachte er immer wieder durch seine Teilnahme zum Ausdruck, und daran wird sich auch künftig nichts ändern.

29 Apr

Abschied von unserem Ehrenvorsitzenden Josef Puschmann

Nur wenige Tage nach Erscheinen des letzten Rundbriefes vor Ostern mussten wir von unserem Ehrenvorsitzenden Josef Puschmann Abschied nehmen.

Über 65 Jahre gehörte er der Kolpingsfamilie an, davon die überwiegende Zeit an verantwortlicher Stelle. Die Mitgliedschaft bei „Kolping“ war ihm in die Wiege gelegt, denn sein Vater war als Schuhmacher Kolpingmitglied, und der Vater sowie Brüder seiner Frau Maria waren ebenfalls Kolping-Söhne.
Josef Puschmann war ein tiefer Verehrer Adolph Kolpings. Davon zeugt sein Wirken in unserer Kolpingsfamilie und die stete Teilnahme bis zu seinem Tod. Wann immer sich die Gelegenheit bot, suchte er das Grab des Ge- sellenvaters in der Minoritenkirche zu Köln auf und nahm an großen Veranstaltungen des Kolpingwerkes teil, so am Internationalen Kolpingtag 1982 in Innsbruck, den Kolpingtagen 2000 und 2015 in Köln und an der Seligsprechung Adolph Kolpings in Rom im Jahr 1991.

Josef Puschmann hat auf die Kraft der Familie gesetzt und war fest in der Religion verankert, „die uns geleitet zu unserer ewigen Bestimmung“ (Adolph Kolping).